Hund

Der Stammvater aller Hunde ist der Wolf

Was unterscheidet Wölfe von Hunden?

Unterschiedliches Fressverhalten

Der grundlegendste Unterschied liegt beim Fressen: Hunde können Stärke wesentlich besser verdauen als Wölfe. Stärke ist der Energiespeicherstoff in Pflanzen und kommt besonders häufig in Samen, Knollen und Wurzeln vor. Diese Veränderungen begannen in der Jungsteinzeit, als sich die ersten Wölfe den Menschen anzuschlossen. Aus diesen Tieren gingen unsere heutigen Haushunde hervor.

Anderer Charakter

Auch das Gehirn von Hunden ist anders gepolt. Da sie nicht mehr jagen müssen, sind Anlagen wie Aggressivität und Jagdtrieb viel weniger ausgeprägt. Viel wichtiger ist die Kommunikation mit dem Menschen. Deshalb jaulen, winseln und bellen Hunde mehr als Wölfe. Wölfe tun das nur im Welpenalter. Ebenso das Herumstreunen im Zickzack-Kurs. Das tun wiederum auch erwachsene Hunde.

Verwandtschaft zwischen Hund und Wolf

Wolf und Hund sind also zweifelsfrei miteinander verwandt. Es gibt sogar Hunde, die fast noch so aussehen wie ein echter Wolf, zum Beispiel der tschechische Wolfshund. Beim genauen Hinsehen fallen aber trotzdem Unterschiede auf: Wölfe haben längere Beine, kleinere Ohren und einen breiteren Schädel als Hunde. Die Augen sitzen schräg am Kopf und ihr Brustkorb ist höher und schmaler.

Was benötigt jetzt eigentlich ein Hund?
Der Hund hat kaum noch Gelegenheit „Beutetiere“ zu fressen, oder sich benötigte Nährstoffe selbst in der Natur zu suchen!
Er ist vollständig von der richtigen Ernährung durch seinen Halter abhängig und kann dessen Fehler bei der Fütterung nicht selbst ausgleichen.